Dr. Katja Bett // Expertin für E-Learning und Personalentwicklung

DR. KATJA BETT // EXPERTIN FÜR E-LEARNING UND PERSONALENTWICKLUNG

Mobile Learning in der Landwirtschaft?

Im aktuell laufenden opco12 (einem Open Course) geht es gerade um das Thema Mobil Learning. Beim Durchstöbern der vielen Diskussionsbeiträge und der angegebenen Links habe ich ein interessantes Projekt an der Uni Gießen entdeckt. Im Rahmen einer Lehrveranstaltung am Institut für Landtechnik gab es eine Lehrveranstaltung bei der die Studierenden ihre Aufgaben auf Ihrem mobilen Endgerät erhalten haben und das direkt im Kuhstall!

Hier die Projektbeschreibung und der Link zur WebsiteSpannend, oder?

Blog = in Dialog treten!

Vor einer Woche hat der gemeinsame Online-Kurs von mir und Oliver Gassner für die MFG – Medien und Filmgesellschaft Ba-Wü gestartet. Das Thema: Gut aussehen bei Facebook, Twitter und Co – Professionelle Kommunikation im Social Web. UND seit ein paar Tagen haben unsere Teilnehmenden schon die erste Aufgabe bestens gelöst, nämlich bei Blogger.com einen eigenen Blog einrichten. Es gibt jetzt einen Blog zum kommunalen Kino in Esslingen, einen Blog mit dem Titel Internetdorf und einen Blog zu “was mir auffällt”. Das Ziel dieser ersten Aufgabe: verstehen, wie Blogs funktionieren, wissen, mit welchen Tools diese umgesetzt werden und dies praxisnah selbst umsetzen können. Unser primäres Ziel der ersten Aufgabe war: zu verstehen, dass Blogs primär dazu da sind in Dialog zu treten! Die Links zu den Blogs stelle ich demnächst hier ein!

Neue Wege im E-Recruitment

Mit Hilfe von Social Media Tools Mitarbeiter suchen und ans Unternehmen binden, ist als Strategie längst in der Praxis der Personaler angekommen. Was aber oft noch fehlt sind innovative und kreative Ideen im Recruiting, wie es sonst im Web-Marketing üblich ist (man denke z. B. an die viralen Kampagnen von Rittersport). Kürzlich bin ich (dank eines Kollegen: Josef Buschbacher) auf die Website der Stadt Zürich gestoßen. Ihr Ansatz: Der Chef/die Chefin bewirbt sich und zwar mit kurzen Filmen, in denen sich der/die zukünftige Chef/in persönlich vorstellt, das Arbeitsumfeld aufzeigt und sogar in die Büroräume blicken lässt. Das Verhältnis dreht sich hier also um, UND wie ich finde sehr gewinnbringend. Hier der Link zum Chef/Chefin bewirbt sich.

Didaktik-Tipp – Welche E-Learning-Formen gibt es (Teil 1)?

… und was sollte bei der didaktischen Planung beachtet werden?

  1. Reine Online-Seminare/Kurse: dies sind virtuelle Lehr-Lernangebote, die eine unterschiedliche Dauer aufweisen können von 2 Wochen bis 6 Monate und mehr. Das Besondere ist, dass sich die Teilnehmenden und die Trainer/Moderatoren nicht persönlich treffen, sondern rein virtuell miteinander interagieren. Reine Online-Settings bedürfen einer sehr sorgfältigen Planung und Konzeption, damit die typischen Stolpersteine des E-Learning umgangen werden (z.B. warum schreibt den keiner etwas?) und die Chancen der virtuellen Kommunikation und Kooperation zum Tragen kommen können (z.B. ist die schriftliche Kommunikation in der Regel aufgabenfokussierter).
  2. Blended-Learning-Kurse, hiebei geht es um die Kombination von Präsenz- und Online-Phasen. Eine Qualifizierungsmaßnahme wird beispielsweise begleitet durch einen Wissensraum im Form eines Wiki, die individuelle Vorbereitung der Teilnehmenden auf einen Workshop wird mit einem WBT oder einem Weblog unterstützt. Im Anschluss an ein Seminar folgt die Transfersicherung mit Webinaren. Es geht aber auch um komplexe Präsenz-Online-Kurse, bei denen sich Präsenz- und Online-Phasen stetig abwechseln oder ein Online-Kurs wird gerahmt durch einen Start- und Abschlussworkshop. Das besondere Augenmerk muss bei diesen Angeboten darauf gelegt werden, dass Online- und Präsenzphasen sinnvoll kombiniert werden und sich gegenseitig bedingen (also nicht zusammenhangslos nebeneinander existieren)
  3. Webinare (= Web + Seminar) sind zeitgleiche (synchrone) aber ortsunabhängige Treffen in einem so g. Virtuellen Klassenzimmer (Virtual Classroom). Hier können die Teilnehmenden am eigenen Arbeitsplatz/von Zuhause aus an einem virtuellen Seminar teilnehmen. Der Trainer präsentiert den Inhalte in Form von Folien, die Teilnehmenden können interaktiv miteinander interagieren (z.B. auf einem Whiteboard Ideen festhalten oder gemeinsam Aufgaben lösen) und miteinander bzw. mit dem Trainer direkt kommunizieren. Hier ist darauf zu achten, dass solche virtuellen Treffen nicht zu einer reinen Vortragsveranstaltungen werden. Die Faustregel ist, dass alle sieben Minuten eine Interaktion stattfinden sollte, damit die Teilnehmenden motiviert dabei bleiben.
  4. WBT/CBT (Webbased bwz. computerbased Training) sind multimedial aufbereitete Inhalte, die individuell am Rechner bearbeitet werden. Hier gelten gesonderte Design-Kriterien, z.B. Gestaltung von Multimedia, sinnvolle Kombination von Text und Audio, Adaptivtät und Interaktivität.
03.05.12 | Didaktik | Kommentieren

Kurs – Vom Trainer zum Online-Trainer

Theorie ist wichtig. Praxis noch viel mehr. Dr. Katja Bett (//didacticdesign) und Konrad Fassnacht (FCT Akademie) bieten gemeinsam einen virtuellen Kurs für Trainer an, die ihr Angebot um Webinare erweitern möchten. Erfahren Sie in sechs virtuellen Lerneinheiten, wie Webinare optimal konzipiert und moderiert werden. Das Besondere an unserem Kurskonzept: wir verbinden die theoretische Fundierung mit der konkreten Praxis. Im Kurs erhalten Sie umfassendes Online-Lernmaterial, erleben Best-Practice-Beispiele, moderieren selbst ein Webinar und wir geben gerne unsere Tipps und Tricks an Sie weiter. Unser Lernziel: lebendige Webinare, die begeistern!

Hier gibt’s weitere Infos. Start am 5.7.2012

 

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